Es ist so: Die 111 Orte sollten unbedingt etwas unbekanntere Orte sein! Damit auch Hamburger was haben von dem Buch. Also bin ich echt tief abgetaucht in diese Stadt, ganz ohne Sauerstoffflasche, aber dafür mit zwei kritischen Co-Tauchern.

Klar, dass nicht alle Besuche es auch ins Buch geschafft haben. Manche, weil ich sie nicht so cool fand. Muss man ja auch mal sagen: Manche Orte sind vielleicht etwas overrated. Und andere, weil bei 111 eben Schluss war! Hier schenke ich euch also noch mal 9 Tipps, die auch ziemlich superst sind – und die dann eben erst in der Fortsetzung erscheinen. Ach so, oder in der nächsten Auflage, denn das Buch wird natürlich aktualisiert!

 

  1. Die Pampi

Eins meiner Lieblingscafés, und auch die Shops sind für Baby-Mamas der Hammer. Wahnsinnig sympathisches Betreiberehepaar, leckeres Essen und absolut monströse Kinderfreundlichkeit. Portugal von seiner schönsten Seite. I love!

  1. Das Miniaturwunderland

Das kennt nun wirklich jeder, der mal in Hamburg war, nur deswegen durfte es fieser Weise nicht ins Buch. Aber Kinder lieben es sehr, sehr, sehr. Wusstet ihr, dass sogar das BUCH darüber auf der Bestsellerliste steht? Hammer.

  1. Gut Karlshöhe

Das habe ich nur deswegen aus der Liste genommen, weil das Gut Wulksfelde schon drin war. Aber Karlshöhe ist auch sehr, sehr cool und auf jeden Fall einen Besuch wert. Tiere streicheln geht schließlich immer!

  1. Pflanzen Kölle

Streng genommen nicht mehr Hamburg – aber direkt hinter Volksdorf. Ein gigantisches Gartencenter, in dem wir Kakteen anfassen, fleisch fressende Pflanzen füttern, Koi-Karpfen mit Fischfutter (1 Euro!) bewerfen, Kaninchen anschmachten und dann eine halbe Stunde in der Tobehalle rumhängen. Danach gibt es Eis oder Abendessen im „Bambusgarten“. We love. Ist echt ein geiler Tipp für Regentage.

  1. Der Alte Elbtunnel

Also, in die nächste Ausgabe kommt der aber rein. Weil er einfach so unfassbar cool UND SO HAMBURG ist. Hatte ich weggelassen, weil ich schon so einiges in Haffennähe hatte. Aber bei der Neuauflage muss der doch rein, darüber hatte ich nämlich schlaflose Nächte!

  1. Das Midsommerland

Ich fand: Drei Schwimmbäder müssen reichen. Aber nur deswegen habe ich halt das Midsommerland weggelassen, das ich ansonsten sehr, sehr schön finde.

  1. Die Superbude St. Pauli

Ist euch schon mal aufgefallen, dass das super schade ist, dass man in seiner Heimatstadt keine Hotels kennt? Außer vielleicht, man arbeitet speziell in einem Gewerbe, in dem man öfter mal Hausbesuche in Hotels macht. Deswegen mochte ich meine Recherchen in heimischen Hotels ganz besonders, weil ich ENDLICH mal in all die schicken Häuser gelatscht bin! In den Führer geschafft haben es das 25hours HafenCity (das Design! Die Kinderfreundlichkeit!) und das Pyjama Park (Ach,… aber lest doch einfach mein Buch!) Auch da wollte ich kein drittes mit reinnehmen. Aber die Superbude hätte es absolut verdient, und wenn ich mal einen Hunderter übrig habe, dann quartiere ich mich mit meiner Familie in einem Hamburger Hotel ein. Jawoll!

  1. Das Niendorfer Gehege

Unfassbar schöner Riesen-Natur-Spot, den gefühlt nur eben j-e-d-e-r kennt. Und was man schon kennt, muss man nicht mehr vorstellen, oder? Aber all denen, die noch nicht da waren, empfehle ich das Niendorfer Gehege eben sehr. Ponyreiten, Essen gehen, Spielplatz, Natur: Alles da. Hamburg ist eben nicht immer blau, sondern manchmal auch herrlich grün!

  1. Das Museum für Kunst und Gewerbe

Museen stehen halt auch in jedem Reiseführer. Aber das nehme ich in der nächsten Auflage auf jeden Fall auch mit rein. Denn hättet ihr gedacht, dass ein Museum für Kunst und GEWERBE total spannend ist für Kinder? Also, erstens schon wegen der Alltagsgegenstände von früher. (Telefone waren früher ANGELEINT, freak out!) Aber dann gibt es da eben auch das speziell für Kidner gemacht Hubertus-Wald-Kinderreich, das man allein wegen seines Namens ja wohl lieben muss. Immer am Wochenende, sehr speziell und sehr nice. Das sagt das Museum: „Eine Fantasiewelt, ein Garten der Dinge, in der Kinder mit ausgewählten Exponaten und in speziell angefertigten Szenarien die vielen Spielarten der Gestaltung begreifen können. Hier erleben sie, welche ungewöhnlichen Blüten die Gestaltung von Kleidern, Möbeln, Schriften oder Geräten hervorbringt. In der auf 250 Quadratmetern angelegten Wunderwelt können Kinder von 5 bis 12 Jahren sich wie Designer, Architekten oder Künstler betätigen.“

Das sage ich: SUPER COOL

 

Wenn ihr mögt, haut doch einen zehnten Tipp hier unten rein! Viel Spaß beim Ausprobieren und Hamburg Rocken!

 

FOTO: PEXELS