Wir lieben unser Zuhause! Aber im Grunde wohnen wir mit einem Zimmer zu wenig.

Nun sagt ein großer Teil von mir: Darüber zu Jammern wäre nicht nur hohes Niveau, sondern auch idiotisch. Wir wohnen in einem der beliebtesten Viertel. Post, Bank, Milchkaffee und Kita einen Steinwurf entfernt. Nur eben etwas beengt.

Jeder, der auch nur einmal in Afrika war, hat auf solchen Lebensstandard außerdem auf immer eine andere Perspektive.

Aber ein kleiner Teil von uns sucht eben doch immer mit einem Auge nach einer Alternative. Denn unser Bad, zwei Dachfenster und der Spitzboden glotzen uns schon immer frech an, wenn wir die Zimmertüren öffnen, und rufen uns laut entgegen: R-E-N-O-V-I-E-R-U-N-G!!! Bevor wir aber in unser zugegeben seeeeehr schönes Haus noch mehr Geld stecken, würden wir auch umziehen.

Unser aktueller Traum: Einen kleinen Bauplatz im Nibelungen-Viertel, das wäre super. Und on top einen Architekten, der aus unerfindlichen Gründen daran interessiert wäre, ein Low-Budget-Haus zu bauen. Wahrscheinlich in Hamburg jetzt nicht eben leicht zu finden. Aber wir tagträumen eben. Ist doch auch schön.

Das Allerbeste ist aber: Immer, wenn wir uns ein anderes Haus angeguckt haben, haben wir bisher abends gesagt: „Ach, wir haben es doch so schön, warum sollten wir was ändern.“ Und das ist das beste Gefühl, mit dem man einschlafen kann, finde ich.

⚓ HAMBURG-TIPP

Heute waren wir reiten und dann essen in Rissen. Ein Traum. Inklusive Waldspielplatz, netter Menschen, klopfender Spechte. Die Pony-Waldschänke ist wirklich einen Ausflug wert.