So könnte man manchmal meine Mama-Gefühlslage beschreiben. Denn wenn du Kinder hast, hast du keine wunden Punkte mehr. Du hast stattdessen eine tiefe, klaffende Wunde, die direkt unter der Haut liegt und von der du betest, dass sie nie aufreißt: Denn du hast den unbedingten Willen, sie vor den schlimmsten Sachen zu beschützen. Und weißt ja doch, dass es nicht in deiner Hand liegt, ihr Schicksal zu bestimmen.

Nee, ich meine nicht irgendeinen Helikopter-Quatsch und übertriebene Vorsicht vor Schrammen.

Aber wenn ich ein Stoßgebet schicken darf, dann das: Lass sie nie an einen S-Bahn-Schläger geraten. Nie entführt werden. Nie missbraucht. Und bitte, bitte, lass sie nicht vor mir sterben. Es wäre, als würdest du mir nicht nur meine Kinder nehmen. Sondern mein Herz mit. Wenn Puffi mal blass ist oder blaue Flecken hat oder plötzlich Fieber, dann, ja, bleibe ich cool und kümmer mich um ihn. Aber ich habe auch immer meinen Angstmoment. Panik, dass es was schlimmeres sein könnte. Und die zweithäufigste Todesursache bei Kindern ist leider Krebs.

Ich hoffe, dass wir alle nie wirklich brauchen, was zahllose große Köpfe hinter Mikroskopen und in Kliniken erforschen, testen, ins Feld schicken. Aber wenn doch, dann werde ich darauf hoffen, dass mein Kind zu den 80 Prozent Betroffenen gehört, die heute schon eine Krebserkrankung im Kindesalter überleben.

Die Arbeit da kommt komplett ohne Glamour aus. Schon das Ziel der Spenden, eine Professur für „molekulare Onkologie“ – das klingt halt erst mal nicht so, als wäre es ein super Spendenziel. Aber am Ende zählt die Zahl, die diese Forscher seit Jahren immer kleiner drücken. Die Zahl der Kinder, die dem Krebs erliegen.

Dafür, dass noch weniger Mamas ihr Kind loslassen müssen, noch weniger Kinder ihr Leben viel zu früh verlieren, lohnt eine Spende. Und sie ist nur einen Klick entfernt.

 

HAMBURG SPENDEN-TIPP

Klicken, spenden, Kindern helfen

 HAMBURG TIPP

Der kleine Sumo-Ringer ist unsere Spardose. Sie stammt vom Krimskrams-Schweden „TIGER“ – gibt`s in Eimsbüttel und im AEZ.